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Vortragskneipe
18.11.2010 (20:00)
Vortragskneipe „Interessantes aus der Physik“
Erstsemester-Party, Mönchskneipe, Seemannskneipe, Oktoberfestfrühschoppen… dieses Semester ist wieder ordentlich was los im Teutonenkeller. Die Aktivitas sorgte im 261. Farbensemester mit vielen unterschiedlichen Veranstaltungen für reichlich Leben in unserer Konstante und stieß dabei auf viel Interesse bei den Kommilitonen an der TU Chemnitz.
Am 18.11. war der Teutonenkeller zu einem weiteren Höhepunkt im Semesterprogramm abermals sehr gut gefüllt. Unser Krassfux Springer beabsichtigte zum Thema „Interessantes aus der Physik“ zu referieren, um der Corona die aktuelle Bedeutung dieser elementaren Naturwissenschaft zu verdeutlichen. Mit Marker und Whiteboard ausgestattet verdeutlichte uns der Physikstudent mögliche Lösungsansätze der Energieproblematik und frischte gleichzeitig bei vielen der Anwesenden das Wissen aus dem Schulunterricht wieder auf. Da in der Corona ebenfalls (angehende) Ingenieure und Naturwissenschaftler vertreten waren, wurde das Referat durch wertvolle Anmerkungen ergänzt. Um zu zeigen, dass elementare physikalische Kenntnisse auch im täglichen Leben sinnvoll sind, rundete Springer den unterhaltsamen Vortrag mit einem kleinen Experiment ab. Er versetzte ein gekochtes und ein ungekochtes Ei, wie einen Kreisel, in Rotation. Beim abrupten Anhalten und sofortigen wieder Loslassen, konnten wir den Unterschied zwischen frischem (es dreht sich weiter) und gekochtem (es bleibt liegen) Ei feststellen. Dies erklärte der angehende Diplom-Physiker mit der weiteren Rotation der Flüssigkeit im rohen Ei. Mit diesem kleinen Haushaltstipp sollte keiner mehr eine Überraschung beim Eierschälen erleben. Am Ende der 60-minütigen Präsentation gab uns Springer noch einen Einblick in sein Diplomarbeitsthema. Er versucht durch Optimierung der Spins von Elektronen die Kapazitäten von Speichermedien bei geringstmöglichem Platzbedarf zu erweitern. An dieser Stelle gebührt unserem Fux Springer bester Dank für einen äußerst gelungenen Vortrag und gleichzeitig wünschen wir ihm viel Erfolg für die Fertigstellung seiner Diplomarbeit.
Im Anschluss an den Vortrag konnten die Corona und der Vortragende nach den zahlreichen Informationen erstmal ihre Kehle schmieren, um so für folgende studentische Canti gewappnet zu sein. Das Referat wurde nun durch eine Kneipe abgelöst. Im Offizium erklang unter der Sperrführung vom Erstchargierten Apu wieder einmal der Cantus „O alte Burschenherrlichkeit“, welcher den fünf anwesenden Gästen einen wundervollen Eindruck des farbenstudentischen Lebens vermittelte. Unserer Fuxmajor Blubb berichtete von der Herbstkneipe in Gummersbach, dem 89. Stiftungsfest der T.w.V. Ubia in Wuppertal und dem traditionellen Grünkohlessen bei den Iserlohner Germanen. Dabei wurden Grußworte von Pegasus von der TwV Ubia zu Wuppertal, Pepone und der Aktivitas der Freien B! Germania zu Iserlohn sowie von unseren AH Castor, AH Hektor und AH Adler übermittelt. Weiterhin verkündete Fbr. Rute herzliche Grüße von unserem Neu-Studiosus Witwe. Nachdem wir bereits die herzliche Gastfreundschaft des Corps Alemannia München zum Oktoberfest genießen dürften, konnten wir erstmals Daniel W., in Vertretung eines wohllöblichen CC jener Verbindung, zu einer unserer Kneipen begrüßen. Daniel lud uns wiederrum am 4. Dezember zur Feuerzangenbowle nach München ein.
Nach den Grußworten und Meldungen wurde das Offizium schnell wieder beendet, um zu einem weiteren Höhepunkt zu kommen. Dieses Mal erklang aus 12 Teutonenkehlen der Cantus „Was kommt dort von der Höh‘“, der Fuxmajor brachte uns 2 lederne Füxe. Nachdem Einritt mit dem Fuxmajor wurden die beiden Krassfüxe auf Babarossa und Hubert getauft. Unser Fuxenstall umfasst nunmehr neben Audi, Fidel, Max & Springer zwei weitere Füxe. Chris Schirmer vlg. Babarossa ist 23 Jahre alt und studiert Germanistik, während Abdul Remmo, vlg. Hubert 21 Jahre alt ist und Sensorik und Kognitive Psychologie im 1. Semester am hiesigen universitas magistrorum et scholarium studiert. Von der Größe des Fuxenstall und der Aktivitas kann sich auf dem anschließend gemachtem Foto ein Eindruck verschafft werden.
Insgesamt war es wieder einmal ein sehr schöner und ereignisreicher Abend im Kreis der Teutonen. Der Aktivitas und insbesondere den Chargen Apu, Blubb und Alchemist gilt besonderer Dank. Sie haben durch ihr Engagement das Wintersemester 2010/11 mit fünf neuen Füxen und zahlreichen gelungenen Veranstaltungen zu etwas Besonderem gemacht.
Martin W. vlg. Maat (Z!) (x) (xx) )(xxx,FM)



















