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Offizielle Semesterantrittskneipe WS09/10
16.10.2009
Am 16.10. diesen Jahres war es mal wieder soweit. Die entspannenden Semesterferien waren vorbei und der Ernst des Studentenlebens geht wieder los. Insbesondere wäre dabei die heute stattgefundene Semester-Antrittskneipe zu erwähnen. Zunächst wurden, wie immer, organisatorische Angelegenheiten geklärt. Dabei möchten wir uns noch einmal sehr herzlich bei Farbenbruder Rock und Fbr. Rute bedanken, die sich seit langem wieder und ziemlich spontan eines Amtes erhaben dürfen. Die Ämter mussten nämlich kurzfristig umverteilt werden, da unsere Farbenbruder Pik in diesem Semester leider nicht seiner Ämter walten kann. Studium geht natürlich immer vor! Damit werden die beiden höheren Farbsemester sich in das Amt des XXX Fuxmajores hineinteilen. Ebenfalls wurden noch hilfreiche Anmerkungen von Altherr Spund ausgewertet, um frisch und frei in das neue Semester starten zu können.
Die Kneipe wurde im Anschluss angeschlagen und unsere Schlägerführender Blubb fand eine sehr angenehme Verteilung am Tische vor, was mit der beschwingten Anmerkung eines Anwesenden der Corona die richtige Beschreibung fand: „Gauß’sche Normalverteilung“.
Auch konnten wir unserem ehrenwerten Fbr. Bass mit einem geziemten Floreat auf dessen Nachwuchs „Theo“ gratulieren. Später wurde diesen Ereignisses zum Wohle noch ein prächtiger, wohl gefüllter grau-weiß-roter Stiefel herumgereicht, mit dem wohlüberlegtem Ausspruch: „Vater werden ist nicht schwer. Vater sein, dagegen sehr!“.
Mit einer mahnenden Ansprache unseres Farbenbruders Rute, machte er uns allen noch einmal die Bedeutung, des sich in diesen Tagen sich zum 20. Male jährenden Tages der Wiedervereinigung klar. Insbesondere auch in Bezug auf die erst dadurch mögliche Reaktivierung hier in Chemnitz, wo vor 129 Jahren an den Technischen Werkmeister- und Bauwerkenschulen alles begann. Dies gab den vortrefflichen Anlass, die 3. Strophe des Dtl.-liedes anzustimmen und so an die „Deutsche Einheit“ vor 20 Jahren zu erinnern, die für viele Menschen in Ost und West eine lang ersehnte Freiheit bzw. Erleichterung bedeutete.
Ebenfalls wurde noch das kurz zuvor stattgefundene Bierfamilientreffen der Familie Emir in Zwönitz ausgewertet und damit auch die Hintergründe der gute Freundschaft mit der Freien B! Germania zu Iserlohn. Wir möchten uns noch einmal bei dieser sehr herzlich Bedanken für den prächtigen Bierhumpen mit Wappen, der uns im Zuge des Treffens geschenkt wurde.
Trotz mäßiger Altherren-Beteiligung konnten wir Füxe dennoch einige nützliche Dinge dazu lernen, vor allem, dass der Kneip-Schläger während der Kneipe ständig und aufmerksam bewacht werden sollte. Unsere höheren Farbensemester wussten diesen Fauxpas des X noch ausnutzen, um die Kneipe an sich zu reißen.
Zum Ende hin kam es noch zu 2 Biergerichten, die ausgetragen werden mussten, um eine Angelegenheit zu klären, bevor dann letztendlich der Mitternachtsschrei von unserem Fbr. Bass verlesen werden konnte.
Alles in allem, wieder mal eine sehr vielseitige Kneipe, auch dank der regen Anwesenheit und der vielen Ereignisse, die es zu besprechen gab. Natürlich musste deshalb auch angenehm viel Flüssiges herhalten, um die, über die Semesterferien eingerosteten, Stimmen zu ölen und prächtige Canti zu schmettern.
Michael Hergert, vlg. Apu Z! XX